MobiliTäter

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SaniTäter

die mobiliTäter

Ein Projekt zur Verbesserung der Situation der Bewohnerinnen und Bewohner in den Tiroler Dörfern und geflüchteten Menschen, die dort untergebracht sind. Geflüchteten Menschen soll zu Mobilität und Teilhabe am sozialen Leben verholfen und die Integration in den Dörfern gefördert werden, so daß alle Seiten davon profitieren können.

Nachbarn ohne Autos mitzunehmen, oder bei anderen mitzufahren war in Zeiten, in denen noch nicht jeder ein Auto hatte eine feste Tradition in den abgelegenen Teilen des Landes. Eine Notwendigkeit, die niemand hinterfragt hat. Eine kleine Hilfe, die man selbstverständlich gewährt hat.

Heute ist das Auto ein abgekoppeltes Zimmer unseres Eigenheims geworden. Ein Raum, in dem wir uns geschützt in den öffentlichen Raum begeben. Eine heilige Zone des Privaten, das Schneckenhaus, das das Weichtier Mensch mit sich nimmt.

Was passiert, wenn wir diese Schalen unserer Identität, dieses rollende Selbstporträt dem Fremden öffnen? Unsere Autos zu Vehikeln einer neuen Erfahrung werden? Wenn das Aufmachen einer Autotür zu einer Geste gelebter Gastfreundschaft wird?

Mitmachen ist einfach, es braucht nur ein bischen Mut.

Die Bewohner der Dörfer werden motiviert, die geflüchteten Menschen in ihren Autos mitzunehmen, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, oder zurück von der Stadt ins Dorf. Die geflüchteten Menschen werden mit gut sichtbaren „mobilen Haltestellen“ ausgestattet und beiden Seiten wird mit einer Broschüre der Weg zu einem ersten Gespräch geebnet.

Diese Initative kostet kein Geld und kaum Zeit. Sie nutzt vorhandene Ressourcen und man lernt sich kennen!

Und beide Seite gewinnen etwas! Es wird mehr Mobilität für die geflüchteten Menschen geschaffen, die Motivation Deutsch zu lernen wird aktiviert, Kontakte werden geknüpft und auf der anderen Seite wird die Offenheit gegenüber „dem Fremden“ geprobt, die Gesprächskultur gefördert und Vorurteile abgebaut und die Fähigkeiten der neuen Nachbarn können wechselseitig entdeckt werden.

Öffnen Sie Ihre Tür und werden Sie MobiliTäterin oder MobiliTäter!

Wenn Sie mehr über das Projekt und die kommenden Schritte erfahren möchten, melden Sie sich für den Newsletter an und verfolgen Sie uns auf Facebook .

Start: Frühjahr 2017 auf den Strassen Tirols.

Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das in zwei ausgewählten Gemeinden startet. Ziel ist es, so viele Gemeinden wie möglich zur Nachahmung zu motivieren.

Das Projekt ist gefördert vom Land Tirol und wurde von der Jury (Wolfgang Andexlinger (Urbanist), Maria Anwander (Künstlerin), und Franziska Weinberger (Kunsthistorikerin)) 2015 aus 37 Einreichungen für Kunst im öffentlichen Raum Tirol KÖR ausgewählt.

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